Zurück zum Ursprung meiner Lockenpracht

haaregewellt

Meine Rückkehr zur Lockenpracht

So toll wie glatte und kurze bis mittellange Haare auch seien können, ich habe immer das Ziel verfolgt wieder annähernd die Haare zu haben, wie ich sie schon in meiner Kindheit trug und da es auf natürlichem Wege weder mit der Farbe, noch der Länge und schon gar nicht den Locken ging, setzte ich alles auf die Tipps und Tricks der Schönheitsindustrie! Neben dem regelmäßigen Blondieren zählen dazu mittlerweile seit fünf Jahren Echthaarextensions, wobei ich in der gesamten Zeit verschiedenste Arten von Extensions ausprobierte! Angefangen mit minderwertigen Extensions zum Schweißen über den kläglichen Versuch mit günstigem Kunsthaar habe ich mittlerweile die Haarqualität und Methode gefunden, die mir als am besten erscheint.

Die Tape Ins

Ich schwöre mittlerweile auf Tape-Ins , einer Haarverlängerungsmethode, bei welcher Haartrassen im Sandwichverfahren direkt in das eigene Unterhaar geklebt werden. Je nach Pflege halten diese etwa 3-4 Monate, bis ich sie neu hochsetzen lassen muss. Zwar sind die Echthaartrassen nicht ganz billig, muss jedoch dazu sagen, dass ich diese bis zu sechs Mal neu hochsetzen lassen kann, bevor ich mir Neue kaufen muss. Aber auch ich bin schon beim Kauf von Extensions eingestiegen und war von der Haarqualität mehr als enttäuscht, sodass es sich für mich und meine Anforderungen lohnt, etwas tiefer in die Tasche zu greifen – schließlich hat man ja auch länger etwas davon! Mit dem Ergebnis bin ich, sowohl was die Länge als auch die Frisiermöglichkeiten angeht, völlig zufrieden denn ich kann meine Haare sowohl glatt als auch lockig tragen.

Die Besonderheit von Lockenstäben

Locken sind im Übrigen ein gutes Stichwort, denn seitdem ich meine Echthaarverlängerung trage, kann ich mir endlich wieder richtig schöne Engelslocken machen. Auch dafür habe ich verschiedenste Arten, Methoden und Hilfsmittel getestet, bis ich die für mich geeignete Lösung gefunden habe. Für mich geht der Sieg ganz eindeutig an Lockenstäbe, denn sie zaubern wunderbare Ergebnisse innerhalb weniger Minuten! Ich muss jedoch gestehen, dass ich gleich mittlerweile gleich mehrere Lockenstäbe für mich entdeckt hab, da jeder seine Eigenheiten und andere Fähigkeiten besitzt. Wenn ich Lust auf meine geliebten Engelslocken habe, habe ich meinen Lockenstab, welcher in etwa einer Spirale erinnert. In diese kann ich Strähne für Strähne eindrehen, warte ein paar Sekunden und ziehe ihn dann vorsichtig nach unten aus der Strähne heraus.

Kopf und HaareWenn mir der Kopf nach einer wallenden Lockenmähne steht, dann nehme ich den klassischen Lockenstab, bei welchem das Ende der Haarsträhne mit einer Art Schnappbügel fixiert wird, bevor die Strähne eingedreht wird. Zwar lassen sich mit diesem auch Engelslocken machen, jedoch find ich das Ergebnis mit dem Spirallockenstab toller! Zum klassischen Lockenstab habe ich im Übrigen noch einen kleinen Trick, den ich mir selbst mühselig beigebracht habe! Dreht den Lockenstab niemals horizontal in die Haare, denn so bekommt Ihr höchstens ein paar tolle Omalocken in die Haare – wenn Ihr schöne nach unten wallende Korkenzieherlocken wollt, den Lockenstab immer horizontal in die einzelnen Haarsträhnen eindrehen!

Mein neuer Babyliss Curl Lockenstab

Ich habe jedoch noch einen weiteren Lockenstab – meine neueste Errungenschaft! Bei diesem handelt es sich um ein Gerät mit rotierender Walze, welcher die Strähnen automatisch einzieht. Zwar sind die Locken nicht so ausgeprägt wie beim herkömmlichen Lockenstab, man bekommt damit jedoch die perfekten Surflocken hin! Natürlich muss man hier noch einmal ganz klar sagen, dass sich das Frisieren mit dem Lockenstab zwar lohnt, jedoch nichts von langer Dauer ist und spätestens dann beendet, wenn Regen, eine Haarwäsche oder zu hohe Luftfeuchtigkeit die Frisur vernichten! Wer seine mit dem Lockenstab zurechtgelegte Frisur etwas haltbarer und resistenter gegen Feuchtigkeit machen will, den kann ich nur spezielle Lockensprays oder Lockenschaumfestiger empfehlen!

Zwar machen diese die Frisur nicht dauerhaft haltbar, jedoch bei Weitem nicht so anfällig, als ohne! Für mich lohnt sich das tägliche Styling mit dem Lockenstab, denn ich kann meine Haare jeden Tag anders stylen – frei nach meiner Lust und Laune. Ihr müsst im Übrigen nicht verzweifeln wenn die ersten zaghaften Versuche mit dem Lockenstab nicht so wirklich klappen und eine halbe Ewigkeit dauern – mit etwas Übung und Geduld stylen sich die Haare, vorausgesetzt man hat einen guten Lockenstab, wie von selbst und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch!

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Von lockig zu glatt – meine Erfahrungen mit Glätteisen

Der positive Wandel

Um nicht immer nur in der Vergangenheit zu schwelgen, sondern auch von positiven Wandlungen berichten zu können, möchte ich an dieser Stelle nun einmal von den positiven Erfahrungen berichten. Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt und habe mich natürlich auch mit meiner jetzigen Haarstruktur angefreundet, auch wenn das ab und an ein ganz schöner Kampf war. Ein Kampf, deshalb, weil ich es wirklich schwierig fand, mit meinen welligen und störrigen Haar etwas anzufangen und das, wo ich doch immer so viel auf meine Haare gehalten hatte. Um dieser nicht halben und nicht ganzen Lockenpracht ein Ende zu setzen, habe ich mir zu meinem sechzehnten Geburtstag ein Glätteisen gewünscht, auch wenn meine Mutter es natürlich schade um meine „schönen“ Locken fand – die ja aber nun alles andere als schön waren und so sah auch sie letzten Endes ein, dass meine damals so tollen gelockten Haare endgültig der Vergangenheit angehören sollten! Mein erstes Glätteisen war damals aus einem Friseurfachmarkt – schweineteuer und ganz ehrlich, ich konnte dem Teil nichts Gutes abverlangen!

Der überlegte Glätteisen Einkauf

Die Glättflächen waren riesig, die Kanten nicht gerade sauber verarbeitet und so fühlte es sich jedes Mal an, als würde mir jemand beim Glätten an den Haaren ziehen. Dass dieses Gefühl nichts Gutes heißen konnte, zeigte sich nach ein paar Wochen, denn wenn meine Haare frisch gewaschen und geföhnt waren, standen meine Haare in alle Richtungen, waren brüchig, kraus und stumpf. Das Kuriose daran war, dass sie zwar geglättet toll und gepflegt aussahen, ungeglättet jedoch nicht sodass es für mich nicht in Frage kam, mit dem Glätten meiner Haare aufzuhören! Um jedoch meine Haare nicht weiter mehr zu belasten als unbedingt notwendig, habe ich mir einmal die Zeit genommen mich etwas näher mit Glätteisen zu befassen und da noch längst nicht die Zeit vom dauerhaft verfügbaren Internet war, machte ich mich auf in den nächstgelegenen Elektrofachmarkt. Dort hatte ich nicht nur die Möglichkeit die Funktionen und Ausstattungen untereinander zu vergleichen, sondern konnte gleichzeitig auch die Verarbeitung der einzelnen Geräte unter die Lupe nehmen!

Meine Wahl

Nach vielen hin und her, ob ich wirklich so viel Geld investieren wollte, entschied ich mich für ein Glätteisen aus der mittleren Preisklasse, welches über verschiedene Wärmestufen verfügte. Zudem habe ich jedes Glätteisen ein paar Mal durch eine Haarsträhne gezogen um die Gleitfähigkeit zu testen und um zu fühlen, ob das Glätteisen auch so an den Haaren zieht, wie mein Altes. Ich muss sagen, dass ich mit meinem Selbsttest und meiner Wahl goldrichtig lag, denn das Glätteisen habe ich noch heute im Gebrauch, ohne dass meine Haare jemals Schaden vom Glätten genommen haben und auch damals dauerte es nicht lange, bis sich meine Haare von den Schäden erholt haben! Ich war dann, als ich das richtige Glätteisen für mich entdeckt hatte, wirklich sehr zufrieden mit meinen Haaren, auch wenn sie nun glatt anstatt lockig waren und es dauerte nicht lange, bis ich mir auch den Traum wieder lange Haare zu haben, erfüllt habe.

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Die Veränderungen meiner Haarstruktur

Glatte Aschblonde PeaBody HaareMein studentisches und naives PeaBody Projekt

Zu beginn der Pubertät noch bis unter die Schulterblätter lang, dicht, hellblond und von wallenden Korkenzieherlocken geprägt, änderte sich binnen weniger Monate meine Haarstruktur komplett. Es begann damit, dass aus meinem Hellblond ein immer Dunkleres und für mich fies wirkendes Aschblond wurde, mit welchem ich mich im Übrigen bis heute nicht anfreunden kann! Es dauerte übrigens auch nicht lange, bis ich mich aus Frust in den nächsten Supermarkt begab, um mir eine Blondierung zu kaufen! Meine Mutter durfte natürlich von all dem nichts mitbekommen, weil ich Angst hatte, dass sie eventuell etwas dagegen hat und so wartete ich mit meinem Färbevorhaben so lange, bis ich einmal alleine Daheim war und wie es natürlich für jemanden, der keine Ahnung vom Färben hatte so kommen musste, sah ich hinterher aus wie ein geschecktes PeaBody Pony.

Heulend saß ich da und wartete darauf, dass meine Mutter von Arbeit kam und hörte schon ihr Gemecker in meinen Ohren klingen. Als sie das Elend auf meinem Kopf sa, reagierte sie jedoch erstaunlich gelassen und versprach mir, mit mir zum Friseur zu gehen und eh ich mich versah, sahs ich den nächsten Tag mit ihr beim Friseur. Der hat mir dann meine Haare wieder so gefärbt, wie ich sie einst so geliebt hatte und doch weis ich heute, dass es nicht mehr dieselben Haare waren! Sie fühlten sich nach dem zweiten Färbegang sehr stumpf und trocken an und ich verbrauchte Massen an Haarkuren, um überhaupt durch meine nassen, dichten Haare zu kommen. Viel half diese jedoch nicht, denn die Haarbündel, die ich mir von Mal zu Mal auskämmte, wurden immer mehr und auch so sahen meine Haare damals längst nicht mehr so aus, wie noch ein Jahr zuvor!

Die verlorene Schönheit meiner Haare

Die Engelslocken verschwanden zusehend und wurden von stur, schief und kreuz und der quere stehende Sturzel ersetzt – es war grausam, ein richtiger PeaBody! Meine Haare waren so trocken, dass sie beim Bürsten einfach brachen! Es hatte lange gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, sie mir freiwillig ein ganzes Stück kürzer schneiden zu lassen, irgendwann war jedoch auch dieser Schritt der einzig richtige, den ich machen konnte und so saß ich, ungefähr ein viertel Jahr nach meiner ersten Blondierung, beim Friseur und lies meine Haare bis auf Kinnlänge abschneiden. Der Tag hat sich tief in mein Gedächtnis eingeprägt denn nie wieder habe ich es geschafft meine Haare auf natürlichem Wege so lang zu bekommen, wie sie zu diesem Zeitpunkt waren. Natürlich haben mir meine Eltern und Freundinnen Mut zugeredet und mir einreden wollen, wie toll mir meine neue Frisur steht – bereut habe ich es trotzdem! Angetrieben von meiner Unzufriedenheit begann ich ab diesem Zeitpunkt sämtliche Frisuren und Haarfarben auszuprobieren, denn zu verlieren, hatte ich eh nichts mehr!

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Mein steiniger Weg zur perfekten Langhaarfrisur

Die Pubertät

An meine Pubertät kann ich mich auch heute noch sehr gut erinnern, denn einmal auf die Zeit zurückgeschaut ist es jene, die mein Leben komplett veränderte. Natürlich wusste ich damals schon wie heute, dass sich mein Körper in dieser Zeit stark verändern würde, mein Körper frauliche Konturen annimmt, mit allem, was eben dazugehört. Aber auch die ganzen Nebenerscheinungen, welche die Pubertät so mit sich bringen, habe ich wohl komplett mitgenommen, ohne dabei auch nur eine auszulassen. Ich war zeitweise übersät von Pickeln, hatte also unreine Haut und auch die Stimmungsschwankungen und Zickereien wären, mal im Nachhinein drüber nachgedacht, bestimmt öfters mal Grund genug für meine Eltern gewesen, um mich ins Heim zu stecken! Ich verbinde jedoch noch eine weitere Veränderung an mir mit meiner Pubertät, denn seitdem habe ich stark damit zu kämpfen – meiner Haarstruktur!

Meine Familie

Noch heute erinnere ich mich an die Worte meiner Familienmitglieder und Leuten aus meinem Bekanntenkreis, als sie mich um meine Haare beneideten und in der Tat, ich hatte als Kind die Haare, die sich wohl jede Erwachsene in ihren Träumen wünscht. Langes, dichtes, blondes Haar und akkurate Engelslocken – wie eine echte Prinzessin! Ich habe meine Haare als Kind wirklich geliebt und sah immer mit Angst in den Augen den alljährlichen Friseurtermin entgegen, den meine Mutter immer für mich machte. Gut, in gewisser Hinsicht konnte ich sie natürlich auch verstehen, denn die langen und dichten Haare erforderten eine Pflege, die ich in meinem Trotz als kleines Kind nur widerwillig über mich ergehen ließ und so erinnere ich mich auch noch an die für mich damals endlos erscheinenden Abende, an denen sich meine Mutter mit mir vor den Fernseher saß, und mir meine wallende Mähne entfitzte.

Meine Haare

Es war nicht so, dass ich meine Haare nie gekämmt habe, aber oft habe ich nur oberflächlich gekämmt, gerade wenn sich im Hinterkopf Bereich wieder dieses unangenehme „ziepen“ gespürt habe! Meine Mutter schien dafür wohl ein Gespür zu haben und machte regelmäßige Kontrollen, um Schlimmeres zu vermeiden. Unter „Schlimmeres“ verstand ich, dass meine Haare wieder so verfilzt waren, dass meine Mutter einmal aus Verzweiflung zur Schere gegriffen hat – es hatte Jahre gedauert, bis die Haare wieder annähernd die Länge erreichten, die mir gefiel und so ließ ich, wenn auch widerwillig, die Kämmeinheiten über mich ergehen, gerade auch weil meine Mutter mich nur zu gern darauf hinwies, mir die Haare kurz schneiden zu lassen, wenn ich mich ihr nicht füge! Irgendwann, ich glaube so ab der fünften oder sechsten Klasse habe ich selbst das Bewusstsein für meine Haare für mich entdeckt, vielleicht auch, weil ich wusste, dass mich viele Klassenkameradinnen um meine Haare beneideten. Das waren auch so die ersten Anzeichen für meine Pubertät, denn zu dieser Zeit begann für mich langsam die Experimentierphase für mein Aussehen. Natürlich liebte ich auch als Kind schon die Rolle der Prinzessin, aber ab ungefähr 11-12 Jahren begann auch die Phase, in der man sich und sein Aussehen immer wieder neu erfand. Dies galt auch für meine Haare!

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